Aus Versehen: Nordic-Walking-Ultramarathon Hof-Döbraberg-Untreusee-Hof am 08.04.2017

    0
    Uhr mit Nordic-Walking-Ultramarathon-Zeit

    Wenn’s läuft, lass es laufen. Scheiß auf den Plan. Lass es einfach laufen. Genau das passierte mir letzten Samstag. Aus geplanten 46 wurden plötzlich 60 Kilometer. Ein ausgewachsener Nordic-Walking-Ultramarathon aus Versehen – sozusagen. Doch der Reihe nach.

    Den ersten Versuch über 40 Kilometer wollte ich starten. In aller Ruhe. Ohne Stress, ohne Gedanken an die Zeit. Nach der Verletzungspause zum Jahreswechsel einfach mal antesten. Mal prüfen, was geht und wo ich stehe. So hatte ich mir den gestrigen Lauf zurechtgelegt.

    Schwere Beine beim Start

    Nach den üblichen Laufvorbereitungen ging es um 11:45 Uhr vor der Haustür los. Mein erstes Gefühl: „Ganz schön schwer die Beine. Die 18 Kilometer am Mittwoch waren vielleicht doch zu viel.” Super! Genau so möchte man beginnen. Nicht.

    Nun gut. Raus aus Hof und ab Richtung Döbraberg im Frankenwald. 23 herrlich waldige und hügelige Kilometer lagen vor mir. Hof liegt ungefähr 510 Meter hoch. Der Gipfel des Bergs auf knapp 800. Mittelgebirge halt. Wie gemacht fürs Nordic Walking. Ich liebe das.

    Knapp unter 4 Stunden sollte ich bis zum Gipfel benötigen. Interessanterweise ließ das schwere Gefühl in den Beinen im Lauf der Zeit nach. Der 7 Kilometer lange Anstieg zur Radarstation auf dem Döbraberg war anstrengend – aber ich fühlte mich gut. Fast zu gut für meinen Geschmack. Dass das so gut lief, hatte ich nicht erwartet. Denn ernsthaft mit dem Training hatte ich erst Ende Januar begonnen. Die größte Strecke war vor 2 Wochen ein Walk zum Kornberg mit 39 Kilometern.

    Facebook-Live-Video auf dem Döbraberg

    Das musste sein. An der Kameraführung muss ich noch arbeiten … ;-)

     

    Auf dem Döbraberg am 08.04.2017 #NordicWalking #Frankenwald

    Posted by Matthias M. Meringer on Samstag, 8. April 2017

    Aus Versehen Nordic-Walking-Ultramarathon

    Überrascht machte ich mich auf den Rückweg. Je länger er dauerte, desto mutiger wurde ich in Gedanken. Irgendwann beschloss ich, zum Schluss vielleiiicht ein paar Meter zu verlängern. Was soll ich sagen: Nach 8 Stunden war ich noch relativ gut drauf. Zurück in Hof kam dann der Ehrgeiz durch. Ich drehte eine ungeplante Runde um den Hofer Untreusee. An deren Ende bog ich ebenso ungeplant ab und durchquerte noch ein paar Stadtrandgebiete.

    Irgendwann stand ich wieder vor der Haustür. Inzwischen war es dunkel. Mein erster Blick fiel auf die Uhr: 09:28 h. Der zweite aufs GPS-Gerät*: 60,62 Kilometer. „Verrückt”, dachte ich. So zäh wie das mittags begann, hätte ich das nie erwartet.

    Fazit zum Lauf zum Döbraberg

    Wenn’s läuft – laufen lassen. An solchen Tagen ist es egal, was man sich vorgenommen hat. Wenn es flutscht, gibt’s nur eins: Attacke! Denn jeder gelaufene Meter gibt Kraft und Ausdauer. Umgekehrt gilt: Wenn’s mal nicht so berauschend läuft, ist weniger mehr.

    Die folgende Tabelle zeigt die Zahlen zum Lauf und meine Nordic-Walking-Ausrüstung. Tipp: Die mit * gekennzeichneten Links sind Affiliate-Links. Bestellst Du etwas darüber, erhalte ich ein kleine Provision. Ok, schau mal rein:

    Nordic Walking in HofMatthias M. Meringer: Nordic Walking - Hof - Samstag, 8. April 2017
    Start11:45 Uhr in Hof
    Dauer09:28:26 h
    ArtUltramarathon
    Distanz60,62 km
    Geschwindigkeit6,40 km/h (9,38 min/km)
    Belastungsstufe14 - etwas anstrengend (Borg)
    Schritte80.827 (142 pro Minute)
    Schrittlänge75,00 cm
    Temperatur12 bis 10 °C
    Wettertrocken
    Verpflegung4 Bananen
    4 Salztabletten
    SportbekleidungLaufsocken
    Laufhose lang
    Laufshirt kurzärmelig
    Winterlaufshirt
    Schlauchschal um den Hals
    SportausrüstungLaufschuhe*
    Nordic-Walking-Stöcke
    Nordic-Walking-Handschuhe
    Trinkrucksack* mit 2 l Wasser
    GPS-Gerät*
    Papiertaschentücher
    Leichte Laufjacke
    Schlauchschal als Kopftuch
    Die Trainings- und Sportdaten zu Matthias M. Meringers Nordic Walking in Hof werden präsentiert von WP Workout Diary.

    Kommentieren Sie den Artikel